Versicherungen - Vorsorge - Finanzen

  • Erben & Schenken

    In Zusammenarbeit mit der Kanzlei Dr. Ostertun in Hamburg beraten wir Sie auch kompetent in allen Fragen zum Thema Vermögensnachfolge.

    Gemeinsam entwickeln wir so maßgeschneiderte Lösungen bei der Gestaltung von Testamenten oder Patientenverfügungen sowie bei Erbverträgen und Schenkungen. Fachwissen, Erfahrung und Einfühlungsvermögen prägen dabei unser Handeln.

    Ratschläge für Erben:

    Was im Trauerfall zu tun ist

    Verstirbt ein Angehöriger, wartet auf die Hinterbliebenen eine Unmenge von Arbeit, die neben der psychischen Belastung der Trauer auch noch zu erledigen ist. Folgende Checkliste beinhaltet die wichtigsten Aufgaben, die in einem Trauerfall möglichst bald zu erledigen sind:

    • Lassen Sie sich durch den verständigten Arzt einen Totenschein ausstellen. Durch dieses Dokument wird der Todesfall offiziell festgestellt.
    • Benachrichtigen Sie möglichst bald Verwandte, Freunde und auch den Arbeitgeber des Verstorbenen.
    • Das Standesamt stellt gegen Vorlage des Totenscheins die Sterbeurkunde aus. Diese benötigen Sie für weitere Behördengänge.
    • Ein vorhandenes Testament muss beim Amtsgericht am Wohnsitz des Verstorbenen abgegeben werden – auch ein Testament, dass Sie selbst für unwirksam halten.
    • Als Erbe müssen Sie den Erbschein beim Nachlassgericht beantragen. Dieses Zeugnis benötigen Sie, um Ansprüche zu belegen.
    • Eine Erbschaft muss innerhalb von drei Monaten beim zuständigen Finanzamt angezeigt werden.
    • Ansprüche aus Lebens- oder Unfallversicherungen sollten Sie unmittelbar bei der Versicherung anmelden. Lebens- und Unfallversicherer wollen unverzüglich (binnen 48 Stunden) telefonisch, besser jedoch schriftlich, unterrichtet werden.
    • Haftpflicht-, Kfz-, Kranken- und Hausratversicherungen sowie Bausparverträge müssen gekündigt oder auf den Namen des hinterbliebenen Ehepartners umgeschrieben werden.
    • Gegebenenfalls sollten Sie kurzfristig Hinterbliebenen rente und/oder betriebliche Altersversorgung beantragen. Ansprechpartner können sein: Gemeindeverwaltungen, Landesversicherungsanstalten, die Bundesver sicherungsanstalt oder der jeweilige Arbeitgeber des Verstorben.
    • Ansprüche aus einer privaten Sterbegeldversicherung sollten möglichst bald geltend gemacht werden. Die gesetzlichen Krankenversicherungen leisten seit 2004 kein Sterbegeld mehr.
    • Kündigen Sie Verträge und Mitgliedschaften des Verstorbenen.
    • Befürchten Sie eine Erbschaftsauseinandersetzung oder haben Sie sonstige Fragen zum bevorstehenden Erbe, zögern Sie nicht, einen Anwalt, Steuerberater oder Notar zu konsultieren. Der „gute Rat“ von Freunden, Nachbarn oder Verwandten hat sich leider viel zu oft als letztlich schlechter entpuppt. Bitte bedenken Sie: Jeder Fall ist anders. Fragen Sie daher unbedingt Fachleute um Rat.

    Dies kann nur ein grober Überblick sein. Was im Trauerfall getan und veranlasst werden muss, hängt immer auch sehr von den individuellen Umständen ab.

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